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Re: Restaurations-Tagebuch

Gestern bei der ersten Testfahrt mit Temperaturanzeige wurden nach ca. 10km eine Temperatur von 60 Grad angezeigt.
Bei einer Außentemperatur von ca. 20 Grad könnten das auch gerne 80 Grad sein oder?
Ein Thermostat möchte ich eigentlich erst mal nicht einbauen aber wie wäre es mit einer Jalousie?
Wo gibts die oder was habt ihr da bei euch so verbaut?
LG
Wolfgang

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Re: Restaurations-Tagebuch

Bin auf der Suche nach einem günstigen / guten Motoröl.
Was bedeutet in "MANNOL SAE 15W-40 Universal Motoröl, API SN CH4" das CH4?
Von dem Öl kosten 5 L gerade mal 17 Euro.
Vom Viskositätsbereich sollte es nach vielen Beiträgen hier im Forum gut geeignet sein und SN sollte auch passen.
LG
Wolfgang

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Re: Restaurations-Tagebuch

Nach dem auf die Frage, was das CH4 bedeutet keine Antwort kommt, gehe ich mal davon aus, dass es unwichtig ist.
Für meinen ersten Ölwechsel hab ich mir jetzt aus dem Baumarkt, auf die Schnelle erst mal Liqui Moly Formula Super 15W-40 für 23 Euro die 5 L besorgt.
Da ergibt sich ein ähnlicher Preis wie für das 17 Euro + Porto.
Langfristig werde ich wohl auch mal ein 20W-50 Öl testen.
Die alte Vorgabe war ja immerhin SAE30 für den Sommerbetrieb.
Da sollte eigentlich ein 20W-50 besser passen als 15W-40.
Die Öle gibt es auch für den selben Preis wie das 15W-40 und vielleicht läuft der Motor damit noch etwas ruhiger.
Nun wird zunächst mal die Öldruckanzeige eingebaut und der Öldruck mit dem alten, jetzt aktuellen, Öl gemessen.
Dann Wechsel auf 15W-40 und wieder eine Messung.
Nach ein paar hundert km, Kontrolle der Ölfarbe und Wechsel gegen ein 20W-50 um dann wieder den Öldruck zu vergleichen.
Ist natürlich klar, dass allein ein höherer Öldruck nicht automatisch eine bessere Schmierung bedeutet.
LG
Wolfgang

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Re: Restaurations-Tagebuch

Auf die Schnelle sagt Google: "Die Zahl 4 in der Norm CH-4 kennzeichnet das Motoröl als geeignet für 4-Takt Dieselmotoren. Die Anforderungen an die Motoröle variieren je nach Motorhersteller und Ausführung. So sind Motoren mit Turboaufladung oftmals anspruchsvoller hinsichtlich des verwendeten Motoröls, als Saugmotoren"

Also für Dich irrelevant, außer dass das Öl wohl besonder temperaturbeständig ist und nicht so sehr zum Verkoken neigt. Interessant für Kolbenringbereich und Ventile. Zur Viskosität habe ich die Meinung, dass ein 20W50 nur in Frage kommt, wenn der Motor schon Verschleißerscheinungen aufweist wie z.B. ein erhöhter Ölverbrauch. Oder wenn man auschließlich Langstrecke fährt. Ansonsten ist die schnelle Durchölung beim Start und eine geringe Viskosität beim Warmlauf (die ersten 20-30 Minuten bis das Öl 60°C erreicht!) wichtiger als die Hochtemperaturviskosität (100°C). Gerade die dünne Leitung zum Zylinderkopf lässt Deine Kipphebel beim Anlassen und Warmlauf lange trocken. Ich empfehle ein handelsüblcihes 15W-40 oder auch ein 5W-40, wenn der Motor nicht viel Öl verbraucht. Der Viskositätsbereich deckt die für Traction empfohlenen Einbereichsöle SAE 30 und SAE 20 im Winter ab. Häufiges Wechseln ist wichtiger als die Viskosität. Alle 1000 bis 2500 km und mindestens jährlich. Und bitte richtig heiss ablassen und die Ölwanne gelegentlich reinigen. Da setzt sich viel auf dem Boden ab und löst sich auch gerne wieder. Beim Perfo kannst Du den Finger mal in das Ablassloch reinstecken und gucken was am Rand liegt. Dann weißt Du Bescheid.

Mein Standard ist halbsynthetisches (gecracktes Mineralöl, vielleicht mit Zusätzen an vollsynthetischem Öl) 5W40 API SN für DS und 11CV mit sehr zeitigen Ölwechseln. Im großen Gebinde von einem lokalen Ölhändler 4 €/L (der letzte seiner Art, er bezieht von TOTAL).

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Re: Restaurations-Tagebuch

Hat jemand hier im Forum den geänderten Masseausgleich an der Kurbelwelle angebaut (siehe Artikel)?
Mein Motor springt super an und läuft auch im Leerlauf sehr schön ruhig.
Ab einer Geschwindigkeit von ca. 45 bis 50 km/h im 2. Gang wird er laut und es hört sich nicht mehr gesund an.
Eigentlich ist es ja denkbar einfach, die alten Gewichte ab und die neuen, größeren anbauen.
Im Artikel steht zwar, dass der Umbau nur im Ausgebautem Zustand erfolgen soll um die Kurbelwelle zu wuchten aber wenn man sich den Gewichtsunterschied
der alten zu den neuen Gewichten anschaut, dürfte der Umbau auf jeden Fall einen ruhigeren Lauf bei höheren Drehzahlen bringen.
Normal müsste es dann genügen die Ölwanne abzuschrauben um die Gewichte zu wechseln.
Was sagt ihr dazu?
LG
Wolfgang

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